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| Die mittelalterlichen Orte: Querceto, Bolgheri,
Castagneto Carducci, Monteverdi |
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MONTEVERDI MARITTIMO
Gelegen auf den westlichsten Erhöhungen der Colline
Metallifere (erzhaltige Hügel) auf 360 m Höhe,
ist Monteverdi Marittimo ein hübsches und friedliches
Dorf mit wenigen Hundert Einwohnern, umgeben von Wäldern und nur wenige Kilometer vom Meer entfernt. Einfach von der
Autobahn und der Schnellstrasse Livorno-Grosseto (Ausfahrt
Donoratico oder Venturina) erreichbar, liegt Monteverdi Marittimo
ganz nahe an wichtigen historischen, archäologischen
und aus Naturgesichtspunkten interessanten Orten. Die weitläufige
Ebene des Cornia, auf die die Gemeinde von Monteverdi Marittimo
blickt, war ehemals romanische Provinz mit dem Namen „Giulia
Ossequiosa“, direkt zugeteilt vom Kaiser an seine Veteranen.
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Verschiedene Zeugnisse jener Zeit wurden in der Nähe
der Ortschaft Monteverdi gefunden, unter anderem die Reste
einer romanischen Strasse und die Ruinen eines antiken Palastes.
Monteverdi erhielt seinen Ursprung aus einem Benedektinerkloster,
gegründet im Jahre 754 vom adligen Langobarden Walfredo,
Stammvater der Familie Gherardesca. Monteverdi bewahrt bis
heute sein mittelalterliches Gesicht: Der charakteristische
Glockenturm der Erzpriester-Kirche Monteverdis verbirgt in
seinem Inneren ein hölzernes Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert.
Die Landschaft, in der die Ebene des Cornia liegt, ist gekennzeichnet
durch die Üppigkeit der mediterranen
Macchia, die in
einem Regenbogen an Farben der jeweiligen Jahreszeit explodiert;
und eben diese Lebhaftigkeit der Farben gemeinsam mit der
Intensität der Düfte verschmelzen und vereinigen
sich in Zartheit und Harmonie vor allem in den Blumen, den
Zerreichen, den Steineichen und den jahrhundertealten
Eichenbäumen.
In dieser so natürlichen Umgebung sind die alten Traditionen
noch immer intakt und Bestandteil des Zusammenlebens. Die
Gastfreundlichkeit ist den Menschen dieser Gegend heilig:
Die Türen in dieser sympathischen und ungezwungenen
Welt sind stets geöffnet.
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BOLGHERI
Bolgheri liegt auf einer kleinen
Anhöhe am Ende der berühmten Zypressenallee, die
von San Guido herführt; die gesamte Umgebung des Ortes
ist reich an typischen mediterranen Wäldern und sorgfältig
bestellten Ebenen.
Bolgheri ist über die "Via Bolgherese" mit
Castagneto verbunden, zu dessen Gemeinde es auch gehört.
Die "Via Bolgherese" ist eine bezaubernde Allee,
die mittlerweile auch als Weinstrasse bekannt
ist, da hier viele ausgezeichnete Weine hergestellt werden.
Den antiken mittelalterlichen Ort betritt man durch den monumentalen
Torbogen des Kastells.
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Im Inneren, in den kleinen Gässchen und auf den kleinen
Marktplätzen, die eine Atmosphäre aus alten Tagen
wachrufen, findet man kleine Geschäfte, in denen man
noch heute typische Produkte der Gegend findet und in denen
man die einfachen Spezialitäten der Region kosten kann.
Zwischen 1838 und 1848 beherbergte Bolgheri den berühmten
Dichter Giosuè Carducci,
der Bolgheri und dessen Umgebung durch seine Verse in der
ganzen Welt bekannt machte.
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CASTAGNETO CARDUCCI
Gebettet auf dem Gipfel eines Hügels, der die umgebende
Landschaft und das Meer beherrscht, erstreckt sich dieser
zauberhafte mittelalterliche Ort um das Kastell "Della
Gherardesca", erbaut um das Jahr 1000.
In diesem Ort finden Sie gepflasterte Gassen, natürliche
Terrassen, die über das Meer und die Landschaft schauen,
harmonische Marktplätze, antike Handwerksgeschäfte
und charakteristische Gastwirtschaften.
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Hier finden sich auch wichtige historische Zeugnisse, wie
z.B. der Palazzo Pretorio, Sitz
der Gemeinde und die Kirchen San Lorenzo und SS
Crocifisso (Allerheiligstes Kruzifix), die ihren Namen
dem hölzernen Kruzifix aus dem Fünfzehnten Jahrhundert
verdankt.
Die Gemeinde, die im Ursprung Castagneto Marittimo hieß,
hat ihren Namen Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts zu Ehren
des großen Dichters Giosuè Carducci geändert,
der hier einen Teil seines Lebens verbrachte. Das Haus, in
dem Carducci damals lebte, beherbergt heute ein Museum, das
reich an Zeugnissen ist.
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QUERCETO
Im Herzen des Val di Cecina, wenige Kilometer von Ponteginori entfernt an der Bundesstrasse, die vom Meer nach Volterra führt, liegt Querceto, eine kleine Ortschaft der Gemeinde
Montecatini Val di Cecina. Ein prächtiger Ort im Herzen
der Toskana in den Hügeln gelegen, der uns in eine andere
Dimension katapultiert, bestehend aus Fantasie, Natur, und
Stille.
Der Name Querceto stammt aus der floralen mittelalterlichen
Etymologie; bereits in der Antike war das Schloss von so
großer Bedeutung, dass es von ca. 600 Bewaffneten der
Gemeinde Volterra bewacht wurde, die es aber dennoch nicht
vor dem gleichen Schicksal, das alle Orte dieser Gegend erlitten,
bewahren konnten.
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Zweifellos bietet heute der gesamte Ort dem Besucher Dinge
von außergewöhnlichem Interesse, nicht nur das
Schloss, sondern auch seine alten Häuser und die Kirche
S. Giovanni Battista.
Äußerlich bewahrt das Kirchengebäude bis
heute die ursprüngliche Kreuzform aus Sandsteinquadern
sowie seine originale Ikonographie. Im Inneren präsentiert
sich die Kirche dem Besucher mit nur einem Kirchenschiff,
dass sich in zwei seitliche Bogenweiten ausdehnt und damit
die Form eines Kreuzes gewinnt. Die ursprüngliche Altarnische
wurde durch eine rechteckige Scarsella ersetzt und es stechen
die Symbole der beiden Evangelisten (Adler und Löwe)
hervor, die seitlich am Kreuz neben dem als Kind dargestellten
Heiland angebracht sind, plastisch ausgeführt am Kapitell
der Halbsäule des rechten Kirchenschiffs. Das grosse
und bedeutende Fresko, das sich in der Altarnische befindet
ist das jüngste Werk des Malers Luciano Guarnieri.
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